Gefahr für Fledermäuse im Feuerholz
Wir bitten um erhöhte Aufmerksamkeit!
Fledermäuse überwintern auch in Holzstapeln. Wir bitten deshalb alle Kaminbesitzer*innen um erhöhte Aufmerksamkeit.
Fledermäuse nutzen Holzstapel im Freien teils als Winterquartiere. Sie haben einen Holzstapel bei sich im Garten? Bitte seien Sie besonders umsichtig.
Vor allem im Kaminholz wird es für die Tiere gefährlich, sobald dieses verfeuert wird. Aufgrund ihrer Winterstarre haben Fledermäuse dabei keine Chance zu entkommen oder sich bemerkbar zu machen. Manchmal fallen die reglosen Tiere beim Entnehmen des Holzes auch zu Boden und werden für tot gehalten, was in der Regel jedoch nicht der Fall ist.
Bei der Fachgruppe Fledermausschutz gehen in der kalten Jahreszeit regelmäßig Anrufe ein, die Fledermausfunde in Holzstapeln melden. Vermutlich werden viele schlafende Tiere jedoch gar nicht bemerkt und finden so ein grausames Ende im Kamin. Besonders gefährdet sind Arten wie die Rauhautfledermaus, die sich gern im Inneren eines Stapels an das Holz klammern und als kleine braune Tiere kaum wahrgenommen werden.
Wir bitten aus diesem Grund vor allem Kaminbesitzer*innen, beim Holzholen genauer hinzuschauen.
Wer derzeit eine Fledermaus findet, sollte sich unbedingt an die Notfall-Hotline * wenden. Wir beurteilen die Lage, geben Ihnen Tipps und kümmern uns bei Bedarf um das gegebenenfalls hilfsbedürftige Tier.
*Fledermaus-Nottelefon Hamburg
0700-35 33 37 62
Bitte lange klingeln lassen.
Wir arbeiten ehrenamtlich. (Servicegebühr für Provider: Hauptzeit 0,12 €/Min., Nebenzeit 0,06 €/Min.; beginnt mit Anrufannahme.)
Anfragen außerhalb Hamburgs beantwortet die bundesweite NABU-Hotline oder der direkte Ansprechpartner vor Ort.